• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

15.01.2026

Geplante rechte Störaktion einer Demonstration in Kreuzberg

Die Gruppen „Berliner Jugend Aktion“ und „Berliner Patrioten“ mobilisierten in extrem rechten Social Media Kanälen zu einer Versammlung um 18:00 Uhr gegen die antifaschistische „Free Maja“ Demonstration am Oranienplatz. Gegen 18:20 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung am Moritzplatz. Die Polizei griff ein.

Quelle: Bürger*innenmeldung, Tagesspiegel vom 16.01.26

Geplante rechte Störaktion einer Demonstration in Kreuzberg

15.01.26

Antimuslimische rassistische Schmierei an der Hasenheide

An einem Mülleimer in der Jahnstraße wurde mit schwarzem Edding „Islam“ auf einen Mülleimer geschrieben und mit einem Pfeil in die Öffnung versehen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antimuslimische rassistische Schmierei an der Hasenheide

14.01.26

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Rotherstraße entfernt

An einem Fallrohr in der Rotherstr. 2 wurden mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft entfernt. Die Sticker enthielten Aufschriften wie “ We hate Antifa“ und „Antifascism is the new fascism“. In dieser Gegend kommt es in letzter Zeit sehr viel zu solchen Vorfällen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Rotherstraße entfernt