• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

13.01.26

Rassistische Sachbeschädigung an Briefkasten im Ostkreuzkiez

Seit längerer Zeit wurden an einem Briefkasten in einem Wohnhaus im Ostkreuzkiez immer wieder privat angebrachte Antirassismus-Sticker übermalt, entfernt und/ oder zerkratzt. An diesem Tag wurde beim Zerkratzen der Sticker auch der Briefkasten dabei beschädigt. Außerdem wurden immer wieder geschmierte Parolen hinterlassen, wie z. B. „I Love AfD“.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Sachbeschädigung an Briefkasten im Ostkreuzkiez

13.01.26

Rassistischer Sticker in der Kinzigstraße entfernt

In der Kinzigstraße wurde ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt, auf dem das Wort Remigration stand.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Sticker in der Kinzigstraße entfernt

12.01.2026

Hakenkreuz am Moritzplatz

An einem Pfeiler am U-Bhf. Moritzplatz wurde ein Hakenkreuz mit Edding geschmiert. Dies wurde bereits von einer Person durch zusätzlichen Bemalung, u. a. mit einem Herz und einem Smiley umgedeutet. Eine weitere Person hat daraufhin das Hakenkreuz mit weißer Farbe neu übermalt und wieder kenntlich gemacht. Zudem wurde an eine Stromkasten in unmittelbarer Nähe des U-Bahnzugangs der Schriftzug „Kindermörder Israel“ mit schwarzem Edding hinterlassen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz am Moritzplatz