22.06.2026
LGBTIQ*-feindliche und Sexistische Beleidigungen im Weidenweg
Am 22. Juni 2026 gegen 21:00 Uhr wurden zwei Frauen im Weidenweg, Ecke Auerstraße, nahe der U-Bahnstation Weberwiese, aus einem Auto heraus sexistisch und queerfeindlich beleidigt und bedroht. Zuvor waren den Betroffenen vier junge Männer in einem Auto aufgefallen, die sich in der verkehrsberuhigten Fahrradstraße gefährlich verhielten. Das Auto fuhr einem anderen Fahrzeug dicht auf, versuchte in Schlangenlinien zu überholen und baute Druck auf. Als eine der Betroffenen das Verhalten mit einem Blick und einer fragenden Handbewegung kommentierte, wendeten die Männer und fuhren entgegen der Fahrtrichtung zurück in die Einbahn- und Fahrradstraße. Sie hielten mit lautem Bremsgeräusch neben den Betroffenen, lehnten sich aggressiv aus dem Fenster und bedrängten sie verbal. Obwohl die Betroffene sagte, dass sie kein Gespräch wolle und in Ruhe gelassen werden möchte, wurden die Männer lauter. Sie beleidigten die beiden Frauen unter anderem als „dumme Fotzen“ und „dumme Lesben“.
LGBTIQ*-feindliche und Sexistische Beleidigungen im Weidenweg
20.06.2026
Infostand mit rassistischen Inhalten in der Andreasstraße
Der Bezirksverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) veranstaltete vor einem Supermarkt in an der Andreas- /Ecke Singerstraße einen Infostand. Dort wurde die „AfD“-Zeitung „Blauer Bote“ in der Ausgabe „Sommer 2026“ verteilt.
In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.
Infostand mit rassistischen Inhalten in der Andreasstraße
19.06.26
Rassistischer Angriff am Lausitzer Platz
Gegen 15:00 Uhr wurde eine 23-jährige Frau am Lausitzer Platz rassistisch angegriffen. Zwei Männer kamen auf sie zu, bleidigten sie rassistisch, zogen ihr an den Haaren und schlugen ihr gegen den Kopf, die Rippen und den Kiefer. Als die Frau zu Boden ging, traten sie weiter auf sie ein. Als ein Zeuge der Frau zu Hilfe kam, flohen die Täter. Die Frau flüchtete sich nach hause, wo sie zunächst ohnmächtig wurde und später die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte sie zur amublanten Behandlung in ein Krankenhaus.















