• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

25.05.26

Antisemitischer Angriff am Schlesischen Tor

Laut Polizeimeldung kam es in der letzten Nacht zu einem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen israelischen Staatsbürger und seine Begleiterin. Fünf junge Männer im Alter von circa 18 bis 23 Jahren sollen den 40-Jährigen und die 45-Jährige kurz nach Mitternacht auf dem Gehweg vor der Schlesischen Straße unvermittelt mit Schlägen und Tritten angegriffen haben. Dabei soll der Mann antisemitisch beleidigt worden sein. Die Tatverdächtigen sollen anschließend in Richtung Schlesisches Tor geflüchtet sein. Drei der jungen Täter wurden als weiße Mitteleuropäer beschrieben

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0616 vom 26.05.2026

Antisemitischer Angriff am Schlesischen Tor

24.01.26

Antikurdisch rassistisch motivierter Angriff in der Skalitzer Straße

In einem Supermarkt in der Skalitzer Straße wurde ein 29-Jähriger gegen 18:30 Uhr von vier Männern aufgrund seiner kurdischen Volkszugehörigkeit erst rassistisch beleidigt und dann mit Faustschlägen angegriffen. Zeugen griffen ein und konnten den Angriff beenden. Die Täter flüchteten. Der Betroffene wurde mit heftigen Rückenschmerzen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Polizei Berlin Nr. 0091 und Informationsstelle antikurdischer Rassismus vom 25.01.26

Antikurdisch rassistisch motivierter Angriff in der Skalitzer Straße

23.01.26

Behindertenfeindlicher Vorfall in Kreuzberger Behörde

Wie heute bekannt wurde, ereignete sich in einer Kreuzberger Behörde ein behindertenfeindlicher Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

Quelle: Berliner Register

Behindertenfeindlicher Vorfall in Kreuzberger Behörde