• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

28.12.25

Rechter Sticker am Böcklerpark

Am Böcklerpark, Eingang Prinzenstraße, wurde ein Sticker aus einem Onlinehandel, der überwiegend extrem rechte Propaganda anbietet, entfernt mit der Aufschrift „Hier wurde linke Propaganda überklebt“

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rechter Sticker am Böcklerpark

26.12.25

LGBTIQ*-feindlicher Sticker auf der Stralauer Halbinsel entfernt

Von einem Medienkasten an der Straße Alt Stralau wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Farben der Regenbogenflagge schützt. Diese steht für die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindlicher Sticker auf der Stralauer Halbinsel entfernt

25.12.25

Register erhält SMS mit NS-verharmlosenden Inhalt

Um 7:55 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu bleidigenden und bedrohlichen Nachrichten. Übersendet wurde der Text: „Es lebe die AfD!“, das Icon „Hitlergruß“ und die Zahl 88 (Zahlencode der extremen Rechten für Heil Hitler, bezeichnet den 8. Buchstaben im Alphabet).
Die SMS wurde als erneute Bedrohung wahrgenommen. Es  wurde Anzeige erstattet.

Quelle: Register FK

Register erhält SMS mit NS-verharmlosenden Inhalt