• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

27.11.25

Antisemitische Schmiererei in der Holteistraße

An einem Parkscheinautomaten in der Holteistraße wurde die Parole „FCK ZIO NZS“ mit schwarzem Stift angebracht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Schmiererei in der Holteistraße

27.11.25

Extrem rechte Propaganda in der Friedenstraße

In der Friedenstraße wurde bei einem antifaschistischen Grafitti das „Anti“ entfernt und somit ein pro-faschistische Botschaft vermittelt. Die erste 1 des Zahlencodes „161“ (AFA bzw. Antifa) wurde durchgegstrichen und die „61“ (FA bzw. Faschismus) wurde unterstrichen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechte Propaganda in der Friedenstraße

24.11.25

Sozialchauvinistische Bedrohung in der Dieffenbachstraße

Ein Anwohner bedrohte einen obdachlosen Menschen im Rollstuhl, der auf einer Matratze unter einem Dach übernachtet. Der Anwohner sagte, wenn der obdachlose Mensch nicht in einigen Stunden weg sei, dann würde er ihn mit Wasser übergießen.

Quelle: Berliner Register

Sozialchauvinistische Bedrohung in der Dieffenbachstraße