• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

05.03.2026

Antisemitische Äußerungen durch einen Taxifahrer

Wie die Betroffenen mitteilten, machte ein Fahrer während einer Taxifahrt gegenüber den Fahrgästen verschiedene antisemitische Äußerungen. Unter anderem machte er pauschal „die Juden“ für weltpolitische Probleme verantwortlich und er relativierte den Nationalsozialismus, in dem er meinte, dass die heutigen Konflikte nicht exitstieren würden, wenn alle Juden durch Hitler vernichtet worden wären. Zudem äußerte sich der Fahrer positiv gegenüber dem Iran und negativ gegenüber den Protesten. Die Äußerungen erfolgten ungefragt wärend der gesamten Fahrt. Die Fahrgäste erstatteten in der Folge Anzeige. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Berliner Register

Antisemitische Äußerungen durch einen Taxifahrer

04.03.26

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kochhannstraße entfernt

In der Kochhannstraße wurden zwei Sticker mit der Aufschrift „Überklebt, Du Zecke!“ entfernt. Die Sticker verwiesen zudem auf einen Telegramkanal eines extrem rechten Rechtsrocklabels.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kochhannstraße entfernt

04.03.26

Stickerserie gegen politische Gegnerschaft an der Hasenheide

Entlang der Hasenheide und Ecke Jahnstraße wurde ein Stickerserie mit der Aufschrift „Überklebt, Du Zecke!“ entfernt. Die Sticker verwiesen zudem auf einen Telegramkanal eines extrem rechten Rechtsrocklabels. Ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „Kein Bock auf Zecken“ im Stil des Designs von „Kein Bock auf Nazis“ wurde ebenfalls entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Stickerserie gegen politische Gegnerschaft an der Hasenheide