• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

22.12.25

Runen-Graffiti im Görlitzer Park

Auf dem langen Gehweg, der durch den Görlitzer Park führt, wurde gegen 8:30 Uhr relativ zentral auf Höhe Falckensteinstraße ein ca. 50 x 50 cm großes Graffiti auf dem Boden entdeckt. In blau-weiß gehalten waren „SS“-Runen aufgemalt. Die Polizei wurde informiert und das Graffiti entfernt.

Quelle: Berliner Register

Runen-Graffiti im Görlitzer Park

20.12.25

Sticker gegen poltische Gegnerschaft am Rudolfplatz und in der Stralauer Allee entfernt

Am Rudolfplatz und in der Stralauer Allee wurden mehrere Sticker mit der Aufschrift „Antifacism is the new Fascism“ (Antifaschismus ist der neue Faschismus) entfernt. Teilweise wurden damit vorhandene Sticker mit der Aufschrift „AfD-Nazis stoppen“ und queere Sticker überklebt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen poltische Gegnerschaft am Rudolfplatz und in der Stralauer Allee entfernt

20.12.2025

Angriff auf antisemitischer Demonstration in der Oranienstraße

Bei einer propalästinensischen Demonstration durch Kreuzberg wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde die Freilassung eines inhaftierten Hamas-Terroristen gefordert, der für zahlreiche Anschläge auf israelische Zivilist*innen verantwortlich ist. Zudem wurde auf arabisch die Parole „Vom Wasser bis zum Wasser, Palästina ist arabisch“ skandiert, mit welcher Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Teilnehmende riefen außerdem  die arabisch-nationalistischen und antisemitischen Parolen „Palästina den Arabern“ und „Zionismus raus aus Palästina“. Dabei kann „Zionismus“ als Umwegkommunikation für „Juden“ bewertet werden. In der Oranienstraße wurde ein Pressevertreter von einer männlichen Person bedrängt und massiv beschimpft. Kurz darauf kam eine Frau auf ihn zu und schlug mit Wucht gegen seine Hand und die Aufnahmetechnik.

Quelle:  JFDA

Angriff auf antisemitischer Demonstration in der Oranienstraße