• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

10.10.26

Erneut Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

Wolfsangeln wurden erneut unkenntlich gemacht in der Simplonstraße, am Boxhagener Platz, in der Boxhagener Straße und in der Colbestraße. Zusätzlich gab es auch wieder leicht abgewandelte Symbole in der Boxhagener Straße und der Colbestraße. Überwiegend kamen wieder die Farben weiß und blau zum Einsatz.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegungm Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der „SA-Standarte Feldherrenhalle“ sowie dem „Nationalsozialistischen Schülerbund“ Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

Quelle: Bürger*innenmeldungen

Erneut Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

10.10.26

Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Serie von Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

An einer Hauseingangstür in der Proskauer Straße war in weißer und blauer Farbe ein Hakenkreuz angebracht. Wolfsangeln wurden entfernt in der Bänschstraße zwischen Samariter und Proskauer Straße und in der Proskauer zwischen Bänschstraße und Frankfurter Allee. Darüber hinaus wurden im Gebiet neue leicht abgewandelte Formen der Wolfsangel unkenntlich gemacht.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegungm Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der „SA-Standarte Feldherrenhalle“ sowie dem „Nationalsozialistischen Schülerbund“ Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

Quelle: Bürger*innenmeldungen

Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Serie von Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

09.10.26

Sachbeschädigung mit antisemtischem Hintergrund in der Falckensteinstraße

Passant*innen beobachteten, wie sich am Abend acht Jugendliche auf E-Scootern vor einem Laden in der Falckensteinstraße versammelten und die Eingangstür beschädigten. Die Passant*innen informierten den Ladenihnhaber, der die Polizei informierte. Es ist davon auszugehen, dass sich die Sachbeschädigung einreiht in zwei Angriffe gegen den Ladenbetreiber am 7. und 8. Oktober 2026 und ein antisemitischer Hintergrund vorliegt.

Quelle: Tagesspiegel und ND vom 10.10.26, Instagram und taz vom 12.10.26

Sachbeschädigung mit antisemtischem Hintergrund in der Falckensteinstraße