27.07.2026
Homofeindliche Beleidigung in Friedrichshain
In der S-Bahn-Linie S42 im Bereich Ostkreuz bis Frankfurter Allee äußerte sich ein Fahrgast gegenüber seinen drei Begleitern homofeindlich. Als sich eine mitreisende Person empörte, richteten sich weitere homofeindliche Beleidigungen gegen die Person.
Homofeindliche Beleidigung in Friedrichshain
26.07.26
SS-Rune in der Seumestraße angebracht
An einer Hauswand in der Seumestraße wurde mit weißer Kreide die NS-Rune „SS“ geschmiert.
SS-Rune in der Seumestraße angebracht
25.07.2026
Queerfeindliche Gewaltandrohung und Drohung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der U-Bahn
In der U-Bahn-Linie U5 zwischen den Stationen Weberwiese und Alexanderplatz pöbelten zwei junge Männer, die eine Deutschlandfahne trugen, mehrere queere Menschen an, die auf dem Weg zum Christopher Street Day waren. Eine Augenzeugin berichtete, dass sie in deren Richtung sagten: „Man darf gar nicht mehr Deutschlandfahnen schwenken. Wokes Deutschland, oh mein Gott, wir werden gleich verhaftet von der Wokepolizei.“ Schließlich habe einer der Männer eine Sprachnachricht in sein Mobiltelefon gesprochen: „Hier sind so viele linke Zecken. Ich hab‘ so Bock die zu hauen.“ Er habe zu seinem Begleiter gesagt, dass er sich bald eine Schwarze Sonne tätowieren lassen wolle. Die Augenzeugin widersprach ihnen deutlich. Sie fragte offen, ob die beiden etwas gegen den Christopher Street Day vorhätten. Das verneinten sie. Doch die Augenzeugin beobachtete später, dass sie am U-Bahnhof Brandenburger Tor umstiegen in Richtung der S-Bahn, die zum Auftaktort am Potsdamer Platz fuhr. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als „Zecken“ abgewertet. Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der ihre politischen Gegner*innen abwerten soll. Die extreme Rechte adressiert die LGBTIQ*-Bewegung zunehmend als ihren politischen Gegner.















