• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

17.05.2026

Mehrere antisemtische Plakate in der Admiralstraße und Umgebung

In der Admiralstraße und Umgebung wurden mehrere antisemitische Plakate entdeckt. Anlass war der gerade begangene Nakba-Gedenktag. Im Text war Geschichtsrevisionismus dargestellt und die Existenz des Staates Israel wurde in Frage gestellt. So beginnt die Erzählung 1948, die Bezeichnung des Staates Israel wird durchgängig in Anführungszeichen geschrieben und es ist die Rede vom Besatzungsparlament.
Zudem wurden am Kottbusser Damm und in unmittelbarer Nähe der Synagoge am Fraenkelufer mehrere Sticker mit der Aufschrift „Death to IDF“ entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Mehrere antisemtische Plakate in der Admiralstraße und Umgebung

15.05.2026

Sticker mit rechter Selbstdarstellung auf einer Konzertveranstaltung

Wie ein extrem rechter Verlag aus Dortmund auf Telegram selbst mitteilte, war ein „Medienvertreter“ des Verlages bei einem Konzert, einer in extrem rechten Kreisen beliebten Band, in einer Veranstaltungsarena nahe Warschauer Straße. Im Gebäude wurden Sticker hinterlassen, die für den extrem rechten Verlag warben.
Zudem hielten sich im Vorfeld des Konzert mehrere kleine und größere augenscheinlich extrem rechte Personengruppen im Umfeld des Bahnhofs und des Veranstaltungsortes und in der Warschauer Straße auf, wodurch sich mehrere Personen in ihrer Bewegung, aufgrund der bedrohlichen Situation, eingeschränkt fühlten, wie diese mitteilten.

Quelle: Telegram vom 16.05.26

Sticker mit rechter Selbstdarstellung auf einer Konzertveranstaltung

15.05.2026

Mann in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt und angegriffen

Am Abend wurde in der Frankfurter Allee ein 39-Jähriger von einer Unbekannten rassistisch beleidigt und mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen. Die Frau flüchtete. Der Betroffene wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0561 vom 16.05.26

Mann in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt und angegriffen