• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

12.06.26

NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei an der Hasenheide

An einer Paket-Packstation wurde die angebrachte Schmiererei „FCK ZIO NZS“ so verändert, dass noch Fuck Nazis stehen blieb.
Die Bezeichnung Zios / Zionisten wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet. Zudem wurde hier ein NS-verharmlosender Zusammenhang zwischen Juden*Jüdinnen und Nazis hergestellt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei an der Hasenheide

11.06.26

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Halleschen Tor

Gegen 12:00 Uhr wurde eine Person, die aus der U6 Bin aus der U6 ausgestiegen und dann hat mich eine männlich gelesene Person beim Aussteigen angebrüllt mit „Scheiß fette Lesbe, verpiss dich.“ Der Vorfall wurde von anderen Mitfahrenden wahrgenommen, es solidarisierte sich aber niemand mit der betroffenen Person.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Halleschen Tor