• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

16.06.26

Sachbeschädigung an einer Bank am Springbrunnen Mehringplatz

Die vom Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt Ende letzten Jahres am Springbrunnen am Mehringplatz aufgestellte StoP-Bank mit der Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen“, wurde beschädigt. In die Bank wurden mehrere Hakenkreuze geritzt, sowie die völkischen Parolen „Ehre, Stolz“ und weitere, nicht eindeutig erkennbare Schmierereien angebracht.
Am 19.06.26 wurde die Bank von Mitarbeiter*innen abgeschliffen und neu bemalt.

Quelle: StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

Sachbeschädigung an einer Bank am Springbrunnen Mehringplatz

15.06.26

Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

In der Markgrafenstraße wurden die Schmierereien „FCK KIKES“ an einem Laternenpfal und „KILL ALL KIKES!“ nahe eines Einkaufsladens in der Rudi-Dutschke-Straße unkenntlich gemacht.
„Kike“ ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

14.06.26

Hakenkreuz in der Friedrichstraße

An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch „BIG UP HAMAS“ (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz in der Friedrichstraße