• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

29.10.25

Antisemitische Schmiererei auf einer Toilette in der Bergmannstraße

Auf der Gästetoilette eines Restaurants in der Bergmannstraße wurde der Spruch „FCK ISSRL“ geschmiert. Die Buchstaben „SS“ waren dargestellt als Doppelsigrune.

Quelle: Berliner Register

Antisemitische Schmiererei auf einer Toilette in der Bergmannstraße

28.10. 2025

Wiederholt antisemtische Sachbeschädigung in der Gitschiner Straße

In der Gitschiner Straße wurde wiederholt das Hinweisschild für das Jüdische Museum beschmiert. Es wurde zweimal die Aufschrift „Kindermörder Israel“ angebracht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Wiederholt antisemtische Sachbeschädigung in der Gitschiner Straße

27.10.2025

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der Schreinerstraße

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der Schreinerstraße
In der Schreinerstraße wurde eine Person LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Zwei Haustüren weiter stand ein Mann der schrie: „Sagt, schämst Du dich nicht, so wie Du rumläufs!“. Als sich die angesprochene Person zu ihm umdrehte, wurde sie mit weiteren Hasstiraden angeschrien. Auf die Nachfrage, ob alles gut ist oder er etwas braucht, beleidigte er die Person weiterhin laut schreiend. Als die Betroffene ihr Handy heraus holte, um die Situation aufzuzeichnen, verschwand der Mann, immer noch Beleidigungen schreiend, im Hausflur.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der Schreinerstraße