• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

09.06.26

Runenschmiererei am Mehringdamm

An Mehringdamm, gegegnüber dem Finanzamt, wurde eine Runenschmiererei angebracht. Dabei handelte es sich um türkische Orchon-Runen „𐱅𐰇𐰼𐰰“ (in lateinischer Schrift: „Türk“). Diese Symbolik wird überwiegend von türkischen Faschistischen der „Grauen Wölfe“ verwendet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Runenschmiererei am Mehringdamm

07.06.26

Propaganda gegen poltische Gegner*innen von extrem rechten Youtube-Streamer in der Kreutzigerstraße

Im Anschluss an das Straßenfest in der Kreutzigerstraße hielt sich gegen 0:50 Uhr ein extrem rechter Streamer auf, der live auf Youtube streamte. Er filmte einen Polizeieinsatz am Druchgang zur Frankfurter Allee und nutzte die Gelegenheit, dazukommende Gäste des Festes, die sich auf den Heimweg begeben wollten, mehrmals abzufilmen. Der Streamer äußerte sich in seinem Kanal postitiv gegenüber dem brutalen Vorgehen durch die Polizei und veröffentlichte zudem extrem rechte Narrative, wie z. B. „Anfifas sind die größten Faschisten in der heutigen Zeit“. Er verbreitete zudem die Behauptung, dass es sich bei den Gästen um Antifas gehandelt hätte und er hätte sich nur unter Polizeischutz entfernen können.
Das grundlose, massive und überzogene Vorgehen der Polizei gegen Gäste, die das Fest verlassen wollten, führte zudem im Nachgang zu Veröffentlichungen in der Tagespresse und auch Bezirkspolitiker*innen schalteten sich ein. Die von massiver Polizeigewalt betroffenen Festbesuchenden haben sich zusammengeschlossen und fordern eine lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes, der auch zur Behandlung im Innenaussschuss des Abgeordnetenhauses vorgesehen wurde.

Quelle: Youtube

Propaganda gegen poltische Gegner*innen von extrem rechten Youtube-Streamer in der Kreutzigerstraße

07.06.2026

Rassistische Schmiererei in der Jahnstraße

Eine in der Jahnstraße angebrachte Parole „FRIEDEN FÜR KURDISTAN“ wurde so verändert, dass dort stand „FUCK KURDIS“. Dabei handelt es sich um antikurdischen Rassismus.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Schmiererei in der Jahnstraße