• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

05.07.2026

Propagandavideo am Kreuzberg veröffentlicht

Der Initiator der extrem rechten Gruppierung „Berliner Patrioten“ veröffentlichte heute auf Instagram ein Propagandavideo, das vor dem Denkmal auf dem Kreuzberg aufgenommen wurde.

Quelle: Instagram

Propagandavideo am Kreuzberg veröffentlicht

02.07.2026

LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schmierereien auf Werbeplakaten am Frankfurter Tor

Auf einem Plakat vom einem Nachtclub an der M10 station frankfurter tor wurde der queerfeindliche Schriftzug „leckt euch doch die scheiße aus dem arschloch gays“ entfernt. Direkt unter dem entfernten Plakat befand sich noch ein weiterer rassistischer Schriftzug: „Sucht eure Weiber doch im Kongo, das ist niedrig genug für deutsches Niveau“. Der Schriftzug wurde ebenfalls entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schmierereien auf Werbeplakaten am Frankfurter Tor

01.07.2026

Transfeindliche Aussagen in einer Arztpraxis in der Bänschstraße

In einer Arztpraxis in der Bänschstraße wurde eine Person Zeuge, wie sich zwei medizinisch technische Angestellte, für Patient*innen hörbar, in diskriminierender Weise über Transpersonen äußerten.

Quelle: Berliner Register

Transfeindliche Aussagen in einer Arztpraxis in der Bänschstraße