• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

07.10.26

SS-Rune in der Gärtnerstraße

Gegen 8:00 Uhr wurde, vor einer Baustellenabsperrung in der Gärtnerstraße / Ecke Wühlischstraße, eine mit weißer Farbe auf der Straße angebrachte SS-Rune entdeckt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

SS-Rune in der Gärtnerstraße

06.10.26

Wieder eine Serie von Wolfangeln im Samariter-Kiez

Wieder wurde eine Serie von Wolfsangeln im Samariter-Kiez entdeckt und unkenntlich gemacht. Betroffen waren überwiegend die Eldenaer, Rigaer und Voigtstraße. In diesen Straßen wurden zudem auch, in gleichen Farben und ähnlichem Stil, leicht abgewandelte angebrachte Symbole unkenntlich gemacht. Bis auf kleine Abweichungen sahen sie einer Wolfsangel oder einem Hakenkreuz sehr ähnlich.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegungm Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Außerdem wurden vorhandene 161-Graffities und Transsymbole überwiegend in der Umgebung der Wolfsangeln verändert. Transsymbole wurden durchgestrichen, beim 161-Code wurde die erste eins durchgestrichen, sodass der Code „61“ für Faschistische Aktion stehen blieb.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der „SA-Standarte Feldherrenhalle“ sowie dem „Nationalsozialistischen Schülerbund“ Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

Quelle: Bürger*innenmeldungen

Wieder eine Serie von Wolfangeln im Samariter-Kiez

06.10.26

LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in der Adalbertstraße

Die auf dem Gelände des AWO-Stadtteilzentrum in der Adalbertstraße angebrachte große Regenbogenfahne wurde beschädigt. Ein großes Stück der Fahne wurde herausgerissen. Es wurde Anzeige erstattet.

Quelle: Berliner Register

LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in der Adalbertstraße