• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

05.01.2026

Rassistische Sprühereien und Sticker am Mehringdamm

In einem Post auf Instagram zeigen sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort „Remigration“ sprühen. Auf ihrem Weg stickern sie auch.

Quelle: Berliner Register  

Rassistische Sprühereien und Sticker am Mehringdamm

04.01.2026

NS-verherrlichende Parole an der Weberwiese

Auf einem Plakat an der Litfaßsäule in der Marchlewskistraße an der Weberwiese wurde die Überschrift ‚Sieg über die Sonne‘ mit schwarzem Edding ergänzt, so dass die verbotene Parole „Sieg Heil“ zu lesen war. Die NS-verharmlosende Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.

Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin 

NS-verherrlichende Parole an der Weberwiese