• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

23.01.26

Behindertenfeindlicher Vorfall in Kreuzberger Behörde

Wie heute bekannt wurde, ereignete sich in einer Kreuzberger Behörde ein behindertenfeindlicher Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

Quelle: Berliner Register

Behindertenfeindlicher Vorfall in Kreuzberger Behörde

21.01.2026

Werbesticker eines Verlages mit rechter Ausrichtung im Volkspark Friedrichshain

Im Volkspark Friedrichshain wurden Werbesticker eines Comic-Verlages aus Dresden entdeckt. Der Verlag bietet in seiner „Germania-Reihe“ u. a. Kunstdrucke zum Stolzmonat an und deutet bekannte Comic-Helden in Veröffentlichungen um. So erscheint z. B. Superman (eine Adaption aus dem Jahr 1938) mit Deutschlandfahne auf einem Cover, auf einem anderen richtet sich Superman (Adaption aus dem Jahr 1943) gegen die Antifaschistische Linke. Zudem ist der Verlagsinhaber gut vernetzt in die rechte Szene.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Werbesticker eines Verlages mit rechter Ausrichtung im Volkspark Friedrichshain

20.01.2026

Rassistische Äußerungen vor einem Konzert in Friedrichshain

Vor einer Veranstaltungsarena, in der ein Sänger auftrat, der über viele Jahre extrem rechte und antisemitische Verschwörungsideologien verbreitete, fand ein kleiner Protest unter dem Titel „No Soul in Antisemitism“ gegen den Auftritt des Sängers statt. Der Sänger leugnete in der Vergangenheit den Holocaust, vertrat Reichsbürger- und QAnon-Verschwörungsideologien und war ein bekannter Vertreter der Querdenkenbewegung. Vor dem Veranstaltungsort fiel ein Konzertbesucher besonders auf. Ein Mann forderte die Polizei auf, die Protestler festzunehmen, da die „Antifa ja verboten sei“. Kurz darauf beschimpfte er die Protestler und regte sich lautstark darüber auf, dass man ja nicht einmal mehr „Kan*ke“ zu Ausländern sagen dürfe. Weitere Personen äußerten sich abfällig und verständnislos über die Protestler.

Quelle: Antischverschwurbelte Aktion, Berliner Zeitung vom 21.01.26

Rassistische Äußerungen vor einem Konzert in Friedrichshain