• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

19.12.25

NS-verherrlichende Schmierei am U-Bahnhof Weberwiese

An einer Säule im U-Bahnhof Weberwiese wurde eine NS-verherrlichende Schmierei mit Hakenkreuz, eisernem Kreuz und dem Schriftzug „Russia“ entdeckt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

NS-verherrlichende Schmierei am U-Bahnhof Weberwiese

18.12.25

Rassistischer Angriff an der Warschauer Brücke

Gegen 17:00 Uhr brüllte eine männliche Person in der Bahnhofsvorhalle S-Warschauer Straße „Hooligan“ und pöbelte beim Verlassen der Halle mehrere Frauen an, die ihm nicht schnell genug aus dem Weg gehen konnten, weil zu viele Menschen dort unterwegs waren. Auf der Warschauer Brücke Richtung U-Warschauer Straße stieß er mit dem Ellenbogen einer Schwarzen Person in die Seite. Ein Zeuge sprach den Mann an, dies zu unterlassen und begleitete den Betroffenen Richtung U-Bahnstation. Auf dem Weg bespritzte der Angreifer die schwarze Person noch von hinten mit einem Getränk.
Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld eines Konzerts in unmittelbarer Nähe, auf dem eine Band auftrat, die bekannt dafür ist, extrem rechtes Publikum anzuziehen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Angriff an der Warschauer Brücke

18.12.25

Beleidigung gegen politische Gegnerschaft am Ostbahnhof

In einem Supermarkt am Ostbahnhof beleidigte ein Mann gegen 23:20 Uhr eine Junge Frau mit den Worten „du Drecks-Zeckenfotze“ und anderen sexistischen Sprüchen gegen politische Gegner*innen. Die Betroffene fühlte sich bedroht, auch weil rund 30 weitere Betrunkene, vermutlich rechte „Böhse Onkelz“ Fans, anwesend waren.
Am selben Abend fand ein Konzert der Band „Böhse Onkelz“ in einer Eventlocation in der Nähe statt, in dessen Umfeld es zu mehreren extrem rechten Vorfällen kam.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Beleidigung gegen politische Gegnerschaft am Ostbahnhof